König & Partner

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Stress und Wege zur Entspannung

Stress hat 2 Seiten und Stress ist nicht nur negativ!

Das Fehlen von jeglichem Stress bedeutet Tod! In kleinen Dosen ist Stress wichtig und nützlich für die Homöostase (Fließ-Gleichgewicht) des Körpers.

Stress

  • erhält den Tonus der Muskeln

  • lässt das Herz arbeiten
  • lässt das Gehirn auch im Schlaf aktiv bleiben…

Wenn wir allerdings durch Stress unser inneres Gleichgewicht verlieren, erhalten wir direkte Botschaften als Feed-back unseres Organismus:

  • chronische Verspannungen, Gastritis, Magengeschwüre
  • Migräne, Schlafprobleme
  • Herzattacke, Hirnschlag, Bluthochdruck oder Belastungshypertonie
  • Unfälle u.v.m.

Jeder Mensch hat seine individuelle Art auf Stressoren zu reagieren. Wenn wir die Signale unseres Körpers ignorieren, müssen seine Botschaften immer stärker werden.

Stressoren sind:

  1. Äußere Stressoren
  • Lärm, Hitze, Kälte, Staub, Strahlung…
  • Über- und Unterforderung, Arbeitszeiten (z.B. Schichtarbeit), Arbeitsinhalte Arbeitspensum u.a.
  • Lieblose soziale Bedingungen
  • Exogene Gifte (Nikotin, Koffein, Süßigkeiten…) u.v.m.

2. Innere Stressoren sind vor allem unsere Inneren Antreiber:

  • Beeil-dich!
  • Sei stark!
  • Mach’ s anderen recht! Sei gefällig!
  • Sei perfekt!
  • Streng dich an! Arbeite hart! so wie
  • Chronische ungelöste Konflikte mit Vorgesetzten und Mitarbeitern
  • Unterdrückte Emotionen und negative innere Dialoge
  • Fehlernährung, zu wenig oder falsche Flüssigkeitsaufnahme
  • Zu wenig Schlaf, Erholungsphasen und Entspannung
  • Zu wenig körperliche Fitness und Bewegung und damit Ab-Reaktion
  • Zu wenig Spaß, Hobbies und (Kurz-) Urlaube etc.

Der natürliche Körper reagiert ganzheitlich auf Stressoren,

Dabei ist folgendes entscheidend:

  • die Dauer und Stärke des Stress, d.h. wie viel Anpassung in welcher Zeit von uns verlangt wird
  • die persönliche Reaktionsbereitschaft auf Stress,
  • ob die Hypophyse und das adreno-medulare System stark aktiviert werden
  • und wie sehr wir uns in unserem Kern bedroht fühlen.

Im Falle einer »Mal-Adaption« („schlechte Anpassung“) werden schädliche Reize unterhalb einer bestimmten Schwelle nicht mehr bewusst als Unterschied wahrgenommen, ganz ausgeblendet oder ver-schlimm-bessert.

Beispiele:

  • Die Bodenleger, die trotz Staub und Dämpfen ohne Schutzmasken arbeiten
  • Der Meister, der täglich 8 Flaschen Bier während der Arbeit trinkt
  • Der Manager, der täglich 15 Stunden arbeitet…

Wir Menschen neigen dazu die Stressoren in unserem Erklärungssystem und in unserem Bezugsrahmen so zu rechtfertigen, so dass trotz mindestens partiellem Leidensdruck kein Änderungswunsch all zu groß werden kann, denn da würde das Prinzip „Love it- change it or leave it“ zur Anwendung kommen und wer erst gar kein Problem hat oder empfindet, der muss sich auch nicht auf den Weg nach Lösungen machen und nicht verändern.

Wir können also im „vertrauten Elend“ bleiben.

Unnatürliche Reaktion auf Stressoren

Die Folge der unnatürlichen Reaktion auf Stressoren sind unzufriedene, gereizte Mitarbeiter, Mitarbeiter mit einem hohen Krankenstand, Fehlzeiten, Ränkespiele u.v.m. Nicht alle Faktoren können Sie gleichermaßen beeinflussen,- einiges jedoch liegt in ihrer Hand. Insbesondere das, was wir mit „hausgemachtem Stress“ bezeichnen.

Sie können sich natürlich im Rahmen Ihres Einzel-Coaching mit solch einem Thema auseinandersetzen. Sie können jedoch auch für sich/oder Ihre Führungskräfte oder für Ihre Mitarbeiter ein Seminar „Stress & Wege zur Entspannung“ buchen.

Das Seminar „Stress und Wege zur Entspannung“ bietet Ihnen folgendes:

  • Einfaches Grundwissen über Eu-Stress & Dis-Stress.
  • Mehr Bewusstsein darüber, wie Sie selbst Ihre Mitte (Balance) verlieren und sich in ungesunden Stress bringen. Was müssten andere tun um Ihr Problem zu bekommen?
  • Eigene innere Antreiber identifizieren: Dazu erhalten sie u.a. einen kurzen Antreiber-Fragebogen
  • Mehr Bewusstsein und Anregungen, wie Sie ihre Mitte (Balance) wieder mehr finden und was sie konkret dafür tun können.
  • Einüben von einfachen Entspannungstechniken wie z.B.
  • Autogenes Training
  • Die acht Brokate oder Entspannung in der Bewegung und im Atem.
  • Einfache Yoga-Übungen.
  • Bewusstes Wahrnehmen der Bewegung des Atems.
  • Mentale Erlauber an Stelle der Antreiber und damit positive Alternativen zu den bisherigen inneren Dialogen in Stress-Situationen u.a.

Die praktischen Übungen sind so konzipiert, dass Sie diese auch am Arbeitsplatz im Stehen, Sitzen (Stuhl) oder auch im Liegen und anderen Positionen auf einer Yoga- oder Isomatte ausüben können. Sie enthalten auch bewusst unterschiedliche Qualitäten, da sich nicht jeder Mensch auf dieselbe Weise gut und gerne entspannt und umschalten kann. Zu diesem – wie auch zu allen anderen Seminaren – erhalten Sie ausführliche Seminarunterlagen.

Die Unterlage zum Stress-Seminar enthält auch Bilder wie das obige mit Bewegungsabläufen und Beschreibung der Ausführung damit Sie auch zu Hause weiter üben können.